"Wir könnten nicht zufriedener sein"
Fr, 27.01.2012
Vor einigen Tagen hat Tim Cook von Apple die neuesten Geschäftszahlen vorgestellt. Mit deutlichem Understatement - “wir könnten nicht zufriedener sein” - hat er das erneute Rekordquartal kommentiert.
Immerhin macht Apple mehr Gewinn als Google Umsatz.
Worauf ich aber hinaus will, ist eine Bemerkung: “Wir haben noch einige erstaunliche Produkte in Planung”. Der Profi in uns fragt sich natürlich sofort: Ist da wohl ein neuer MacPro dabei? Der ist schon etwas länger unaktuell, verglichen mit den iMacs: der schnellste aktuell zu kaufende Mac ist ein “full blown” iMac. Viele bezweifeln mittlerweile, dass da ein Nachfolger kommt, die Spekulationen gehen deutlich mehr in die Richtung “eine neue Rechnerfamilie”. Und, langfristig gesehen gibt es einige Indizien, die für die “Verkleinerung” des MacPro sprechen:
Immer effektivere Prozessoren. In einem aktuellen MacBook Pro ist heute Leistung verbaut, die den aktuellen MacPro erreicht oder übertrifft.
SSD als primäres Laufwerk. Die aktuellen SSD samt Bus-Anbindung bieten eine Performance, die absolut ausreicht für HD Video.
schnelle externe Schnittstelle. Selbst im MacBook Air ist sie drin, die neue Thunderbolt - Schnittstelle. Und die erlaubt extrem schnelle externe Anbindungen.
Erweiterbarkeit. Das meint PCI Steckkarten und Anbindungen an SAN Netzwerke, etc. Auch dafür gibt es mittlerweile Adapter von Thunderbolt auf XSAN und auf PCI-Boxen.
Es spricht also nichts dagegen, dass der Nachfolger vom MacPro deutlich kleiner ist. Geben sollte es schon einen, immerhin gibt es noch einen schwarzen Fleck in der Produktlandschaft:
Für “Motion” empfiehlt Apple Prozessoren und Grafikkarten, die es so zusmammen in keinem aktuellen Rechner gibt.
